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Montag, 27. Mai 2013

Bis(s) zur Mittagsstunde

"Denn eins wusste ich ganz gewiss - wusste es [...] tief in meiner leeren Brust, nämlich dass die Liebe einem Menschen die Macht gab, einen anderen zu zerstören.
Ich war irreparabel zerstört.
Aber jetzt brauchte ich ihn, ich brauchte ihn wie eine Droge. Ich hatte ihn schon zu lange als Krücke benutzt, und ich steckte tiefer in der Sache drin, als ich das je wieder hatte zulassen wollen. Ich konnte es nicht ertragen, dass er verletzt wurde, und ich konnte doch nicht verhinern, dass ich ihn verletzte. Er glaubte, dass sich meine Gefühle mit der Zeit ändern würden, und obwohl ich wusste, dass er damit danebenlag, würde ich ihn doch nicht davon abhalten, daran festzuhalten.
Er war mein bester Freund. Ich würde ihn immer lieben und es würde doch nie im Leben genug sein."  [>>Biss zur Mittagsstunde<<, Stephenie Meyer]
Oh, ich finde Twilight ist echt eine gute Liebesgeschichte und  ich habe erstmal die Filme  geguckt und kam erst jetzt vor kurzem dazu die Bücher anzufangen (hört sich doof an, weil es die Bücher schon lange gibt, aber damals hatte ich nicht so große Lust diese "dicken" Bücher zu lesen, dann kamen ganz viele andere, die ich zuerst lesen wollte, usw.). Ich finde zum einen die Filme sehr gut, aber zum anderen auch die Bücher, da man sich da besser in die Figuren hineinversetzen kann, die Gefühle der Figuren besser versteht und man in ihre Gedanken reinlesen kann. Und die Filme erfüllen ihren Zweck gut, weil man da sieht wie die Personen aussehen, wie "perfekt" die Vampire sind, die Bella beschreibt. Eben eine gute Verfilmung der Bücher und durch diese kann man sich das alles besser vorstellen.
Die Zeilen habe ich aus dem Buch genommen, weil Menschen oft diese Leere in sich fühlen, wenn sie verlassen werden, viele auch depressiv werden und da nicht mer so leicht rauskommen und dann gibt es trotzdem diese eine Person, die ins Leben hineinkommt und jemanden aus dem Loch, in das man gefallen ist, wieder hochzieht, jemanden das Lächeln wiederschenkt und das Leben um einiges leichter macht. Diese Person kann dann der/die beste Freund(in) sein oder jemand, den man neu kennenlernt und Gefühle für ihn entwickelt. Aber dennoch ist man "irreparabel", nicht wiedergutzumachen/zu heilen, weil der andere jemanden durch die Liebe (für ihn) zerstört hat und immer dieses Loch im Herzen bleibt.

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