Meiner Meinung nach: einer der mutigsten Menschen.
„Es sind fünftausend von uns hier
in diesem kleinen Stückchen Stadt.
Wir sind fünftausend.
Ich wüsste gern, wie viele wir sind
in den Städten und im ganzen Land?
Hier allein sind zehntausend Hände, die pflanzen und die Fabriken betreiben. [...]
Sechs von uns sind verloren
wie im Weltraum.
Einer tot, einer geschlagen, wie ich nie geglaubt hätte,
dass ein Menschenwesen geschlagen werden kann.
Die anderen vier wollten ihre Qualen beenden -
einer sprang ins Nichts,
einer schlug den Kopf gegen die Mauer,
aber alle mit dem starren Blick des Todes.
Was für ein Grauen die Fratze des Faschismus schafft!
Sie führen ihre Pläne mit der Präzision von Messern aus.
Ihnen ist alles gleich.
Für sie ist Blut wie ein Orden,
Schlächterei eine Heldentat.
O Gott, ist das die Welt, die du geschaffen hast?
Dafür deine sieben Tage voll Wundern und Taten?
In diesen vier Wänden gibt es nur eine Zahl,
die sich nicht vermehrt.
Die sich mehr und mehr nach dem Tode sehnt.
Aber plötzlich erwacht mein Gewissen
und ich sehe diesen Strom ohne Herzklopfen,
nur den Rhythmus von Maschinen. [...] Auch unsere Faust wird wieder kämpfen."
Das ist ein Lied von dem chilenischen Sänger Victor Jara.
Ich finde ihn mutig, weil er Lieder sang, die von gesellschaftlicher Ungerechtigkeit handelten
und es in Südamerika Probleme (Diktatur, Verletzung der Menschenrechte) gab. Es wurden viele Menschen umgebracht, gefoltert und hinausgetrieben. Auch in einem Moment, wo niemand sich gewagt hätte zu singen, sang er. Hier ein Teil seiner Biografie, der zeigt, was ich meine:
"Kurz nach seiner Verhaftung wurde Jara von den Soldaten erkannt und ins
Estadio Chile verbracht und, wie auch viele seiner Leidensgenossen,
gefoltert. Unter diesen Umständen entstand sein letztes Gedicht
(eigentlich ohne Titel, meist aber nach der Anfangszeile Somos cinco
mil, „Wir sind fünftausend“, genannt). Später brachen ihm seine Peiniger
die Hände, damit er nicht mehr Gitarre spielen konnte. Als Reaktion auf die hämische
Aufforderung der Soldaten, er solle doch singen, wenn er ein Sänger sei,
erhob Víctor Jara noch einmal seine Stimme, um das Lied der Unidad
Popular Venceremos – „Wir werden siegen“, anzustimmen. Daraufhin wurde
er zusammengeschlagen und schließlich mit einem Maschinengewehr getötet."
Zitat von Jara:
Der Gesang hat einen Sinn,
tönt er in den Adern des Sängers,
der auch noch beim Sterben
die Wahrheit offen heraussingt.
Später wurde das Estadio Chile offiziell in Estadio Víctor Jara umbenannt.
Seine ganze Biografie: http://www.kampflieder.de/victor-jara-biografie.php
http://hpd.de/node/2726
Ich hoffe ihr versteht, was ich meine.
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Dienstag, 19. März 2013
Samstag, 16. März 2013
Nachthimmel
"Über unseren Köpfen funkeln, glitzern, strahlen die Sterne: Tausende und Abertausende, so viele Tausende, dass sie aussehen wie Schneeflocken, die durch die pechschwarze Dunkelheit wirbeln. Ich kann nicht anders, ich schnappe nach Luft. Noch nie in meinem Leben habe ich so viele Sterne gesehen. Der Himmel wirkt so nah über diesem Wohnwagen ohne Dach - so fest aufgespannt über unseren Köpfen -, dass es scheint, als könnten wir uns hineinfallen lassen. Wenn wir aus dem Bett hüpften, würde der Himmel uns auffangen, uns festhalten und wir könnten darauf springen wie auf einem Trampolin."
Ich lieebe es abends mit Freunden am See zu liegen und in den Himmel zu schauen und Sternschnuppen zu zählen. Letztes Jahr gab es einen Tag an dem unzählig viele Sternschnuppen fielen.
Mir hat jemand einmal erzählt, dass die Sternschnuppen, die fallen, verstorbene Menschen sind, die am Himmel entlang fliegen..
Ich lieebe es abends mit Freunden am See zu liegen und in den Himmel zu schauen und Sternschnuppen zu zählen. Letztes Jahr gab es einen Tag an dem unzählig viele Sternschnuppen fielen.
Mir hat jemand einmal erzählt, dass die Sternschnuppen, die fallen, verstorbene Menschen sind, die am Himmel entlang fliegen..
Freitag, 15. März 2013
Krankheiten
Es gibt Fragen, die ich mir ständig selbst stelle, aber niemand kann sie mir beantworten, außer ich würde vermutlich einen Wissenschaftler/Experten fragen, der alles über das Thema weiß... aber ich weiß nicht, ob es zu den Themen Experten gibt. Jetzt frage ich mich:
Warum gibt es überhaupt Krankheiten? Von wo kommen sie? Also sozusagen der Ursprung von Krankheiten
Eine Erkältung oder Grippe ist "halbklar". Es entstehen Bakterien/Viren und diese werden ''weitergegeben'' (wie die Bakterien oder Viren entstehen weiß ich auch nicht, aber das sind jetzt auch nicht so die schlimmsten Krankheiten)
Aber Krebs, Alzheimer, AIDS, und genetische Erkrankungen?
Es gibt noch unzählbar mehr unheilbare Krankheiten. Ständig höre ich entweder in Zeitungsartikeln, von Prominenten, in Filmen, im Fernsehen und in Reportagen, dass Menschen erkrankt sind... und wieso, verdammt nochmal, gibt es Krankheiten, die heranschleichen, jemanden von innen zerstören, fertig machen und zum frühen Tod führen!? Es gibt keine Heilmittel; nicht immer Therapien, die helfen; und irgendwann fühlt man sich immer schlechter und schlechter. Und die Verwandten leiden mit, wissen nicht was sie für den Menschen tun können, wie lange er noch hat, ...
Von wo kommen diese und warum gibt es die? Warum?
Niemand hat sie erfunden und trotzdem sind sie da!
Warum gibt es überhaupt Krankheiten? Von wo kommen sie? Also sozusagen der Ursprung von Krankheiten
Eine Erkältung oder Grippe ist "halbklar". Es entstehen Bakterien/Viren und diese werden ''weitergegeben'' (wie die Bakterien oder Viren entstehen weiß ich auch nicht, aber das sind jetzt auch nicht so die schlimmsten Krankheiten)
Aber Krebs, Alzheimer, AIDS, und genetische Erkrankungen?
Es gibt noch unzählbar mehr unheilbare Krankheiten. Ständig höre ich entweder in Zeitungsartikeln, von Prominenten, in Filmen, im Fernsehen und in Reportagen, dass Menschen erkrankt sind... und wieso, verdammt nochmal, gibt es Krankheiten, die heranschleichen, jemanden von innen zerstören, fertig machen und zum frühen Tod führen!? Es gibt keine Heilmittel; nicht immer Therapien, die helfen; und irgendwann fühlt man sich immer schlechter und schlechter. Und die Verwandten leiden mit, wissen nicht was sie für den Menschen tun können, wie lange er noch hat, ...
Von wo kommen diese und warum gibt es die? Warum?
Niemand hat sie erfunden und trotzdem sind sie da!
Donnerstag, 14. März 2013
Keine Wahl
"Sie können Mauern bis zum Himmel
bauen, und ich werde doch darüber hinwegfliegen. Sie können mich
mit hunderttausend Armen festhalten, und ich werde mich doch wehren.
Und es gibt viele von uns da draußen, mehr als ihr denkt. Menschen,
die in einer Welt ohne Mauern leben und lieben. Menschen, die gegen
Gleichgültigkeit und Zurückweisung anlieben, aller Vernunft zum
Trotz und ohne Angst." (Klappentext von >>delirium<<)
Leben, lieben und verliebt sein ist nicht in allen Kulturen möglich.-
Zwischenpost
Okay,
ich hab die letzten 6 Tage etwas reingestellt obwohl ich erstmal meinte ich werde einen Gedanken pro Woche reinstellen :)
Aber im Moment fällt mir ziemlich viel ein, was ich loswerden möchte, weil ich es nicht länger festhalten kann.
Es wäre cool, wenn ihr mir Feedback/Ratschläge gebt und wenn die 'Gedanken' von mehreren Leuten gelesen werden würden, denn es gibt gerade nicht so viele Besucher meines Blogs :/
Was in den nächsten Tagen oder Wochen kommt, weiß ich jetzt noch nicht. Ich werde mal gucken, welchen Gedanken ich noch schriftlich festhalten werde, weil er mir sonst nicht aus dem Kopf gehen würde =)
Ich wünsche euch viel Spaß!
ich hab die letzten 6 Tage etwas reingestellt obwohl ich erstmal meinte ich werde einen Gedanken pro Woche reinstellen :)
Aber im Moment fällt mir ziemlich viel ein, was ich loswerden möchte, weil ich es nicht länger festhalten kann.
Es wäre cool, wenn ihr mir Feedback/Ratschläge gebt und wenn die 'Gedanken' von mehreren Leuten gelesen werden würden, denn es gibt gerade nicht so viele Besucher meines Blogs :/
Was in den nächsten Tagen oder Wochen kommt, weiß ich jetzt noch nicht. Ich werde mal gucken, welchen Gedanken ich noch schriftlich festhalten werde, weil er mir sonst nicht aus dem Kopf gehen würde =)
Ich wünsche euch viel Spaß!
Mittwoch, 13. März 2013
Gibt es Freunde für immer!?
Seit einigen Monaten, wenn nicht schon seit 2 Jahren, fehlt mir etwas und ich werde es nicht los. Etwas das mit einer Freundin zu tun hat. Und nicht nur irgendeine, sondern meine beste Freundin..
Wir waren nicht lange so gut befreundet. Vorher waren wir normale Klassenkameraden, die ab und zu miteinander gesprochen haben. Irgendwie entwickelte sich so etwas zwischen uns. Und sie wurde zu einer guten Freundin. Dann meine Beste, weil sie für mich da war und wir ehrlich zusammen sprechen konnten. Wir haben alles zusammen durchgestanden und waren füreinander da :) Außerdem konnte sie super gut zeichnen. Diese Zeit ist bis heute für mich unvergesslich und ich erinnere mich gerne daran zurück. Aber ab und zu war ich verdammt eifersüchtig (was eins meiner Probleme ist, wenn ich eine Person sehr gern mag). Sie war schlau und hätte es eigentlich bis jetzt noch auf der Schule geschafft, aber trotzdem hat sie vor ca. 3 Jahren die Schule gewechselt. Ich habe es erst mal nicht direkt von ihr erfahren, sondern durch Zufall als sie in der Pause vorne am Pult stand und mit der Lehrerin drüber sprach und ich ebenfalls in der Nähe stand.
Dann hatte ich vielleicht ungefähr noch ein Monat mit ihr zusammen in einer Klasse und dann verabschiedeten wir uns. Sie gab mir eine Art Karte, die ich mir zu Hause immer wieder durchgelesen habe. Es war sozusagen eine Abschiedskarte, aber ich wusste nicht, dass das ein längerer Abschied sein würde. Ich dachte es wäre einfach nur ein Abschied davon, dass wir uns nicht mehr jeden Tag sehen würden, weil wir auf verschiedene Schulen gehen würden.
Aber wir sahen uns plötzlich kaum noch. Einmal ins Kino, shoppen und dann paar Monate nur miteinander geschrieben. Wir schrieben und SMS wie sehr wir uns vermissten. Es wurde immer weniger was wir uns schrieben. Nun ist das letzte Mal als ich sie gesehen habe vor ungefähr 2 Jahren gewesen. Das war im Krankenhaus, weil sie ihr Bein gebrochen hatte. Nicht so toll als letztes Treffen, finde ich...
Danach hatten wir noch bisschen Kontakt und ich hab sie öfters wegen einem Treffen gefragt, aber irgendwie gab es ständig was dazwischen und einer von uns war entweder im Urlaub, hatte keine Zeit oder viel für die Schule zu tun. Wir haben uns so immer mehr voneinander entfernt und entfremdet und das Einzigste was wir jetzt noch schreiben, ist so viel wie ''Hi, wie gehts?-Schön, auch gut.-Ok.''. Manchmal traue ich mich nicht einmal mehr sie anzuschreiben/anzurufen, weil ich denke, dass ich sie nerve, aber ich kann sie nicht vergessen und loslassen.
Ich vermisse es einfach so sehr mit ihr über Dinge zu sprechen über die ich mit anderen nicht rede. Ich vermisse es mit ihr zu lachen, Spaß zu haben und lustige Sachen zu unternehmen, ihr irgendwelche kitschigen Briefe zu schreiben oder im Unterricht Zettelchen auszutauschen. Ich vermisse sie.
Seit sie nicht mehr in der Klasse war, fühlte ich mich immer so allein und leer. Ich hatte das Gefühl, dass niemand mich versteht und mit mir klarkommt.
Das klingt vielleicht alles egoistisch, und so als ob ich nur an mich denken würde, nur eigentlich denke ich auch oft an sie.
Und ich frage mich auch ständig: Habe ich einen Fehler gemacht? Wenn ja, welchen? Hab ich jetzt noch eine Chance?
Aber schon wieder eine Frage ohne Antworten.
>Best friends forever< sind wohl doch nicht für immer.- Es sei denn für immer hat auch ein Ende.
Trotz allem ist sie mir auch jetzt noch wichtig und ich wäre immer für sie da.
Wenigstens bleiben mir die Erinnerungen und Bilder.
Irgendwie und irgendwann muss auch ich damit klarkommen, dass Leute kommen und gehen.
http://www.youtube.com/watch?feature=endscreen&v=SeTNKH7Vvrw&NR=1 ♫
Wir waren nicht lange so gut befreundet. Vorher waren wir normale Klassenkameraden, die ab und zu miteinander gesprochen haben. Irgendwie entwickelte sich so etwas zwischen uns. Und sie wurde zu einer guten Freundin. Dann meine Beste, weil sie für mich da war und wir ehrlich zusammen sprechen konnten. Wir haben alles zusammen durchgestanden und waren füreinander da :) Außerdem konnte sie super gut zeichnen. Diese Zeit ist bis heute für mich unvergesslich und ich erinnere mich gerne daran zurück. Aber ab und zu war ich verdammt eifersüchtig (was eins meiner Probleme ist, wenn ich eine Person sehr gern mag). Sie war schlau und hätte es eigentlich bis jetzt noch auf der Schule geschafft, aber trotzdem hat sie vor ca. 3 Jahren die Schule gewechselt. Ich habe es erst mal nicht direkt von ihr erfahren, sondern durch Zufall als sie in der Pause vorne am Pult stand und mit der Lehrerin drüber sprach und ich ebenfalls in der Nähe stand.
Dann hatte ich vielleicht ungefähr noch ein Monat mit ihr zusammen in einer Klasse und dann verabschiedeten wir uns. Sie gab mir eine Art Karte, die ich mir zu Hause immer wieder durchgelesen habe. Es war sozusagen eine Abschiedskarte, aber ich wusste nicht, dass das ein längerer Abschied sein würde. Ich dachte es wäre einfach nur ein Abschied davon, dass wir uns nicht mehr jeden Tag sehen würden, weil wir auf verschiedene Schulen gehen würden.
Aber wir sahen uns plötzlich kaum noch. Einmal ins Kino, shoppen und dann paar Monate nur miteinander geschrieben. Wir schrieben und SMS wie sehr wir uns vermissten. Es wurde immer weniger was wir uns schrieben. Nun ist das letzte Mal als ich sie gesehen habe vor ungefähr 2 Jahren gewesen. Das war im Krankenhaus, weil sie ihr Bein gebrochen hatte. Nicht so toll als letztes Treffen, finde ich...
Danach hatten wir noch bisschen Kontakt und ich hab sie öfters wegen einem Treffen gefragt, aber irgendwie gab es ständig was dazwischen und einer von uns war entweder im Urlaub, hatte keine Zeit oder viel für die Schule zu tun. Wir haben uns so immer mehr voneinander entfernt und entfremdet und das Einzigste was wir jetzt noch schreiben, ist so viel wie ''Hi, wie gehts?-Schön, auch gut.-Ok.''. Manchmal traue ich mich nicht einmal mehr sie anzuschreiben/anzurufen, weil ich denke, dass ich sie nerve, aber ich kann sie nicht vergessen und loslassen.
Ich vermisse es einfach so sehr mit ihr über Dinge zu sprechen über die ich mit anderen nicht rede. Ich vermisse es mit ihr zu lachen, Spaß zu haben und lustige Sachen zu unternehmen, ihr irgendwelche kitschigen Briefe zu schreiben oder im Unterricht Zettelchen auszutauschen. Ich vermisse sie.
Seit sie nicht mehr in der Klasse war, fühlte ich mich immer so allein und leer. Ich hatte das Gefühl, dass niemand mich versteht und mit mir klarkommt.
Das klingt vielleicht alles egoistisch, und so als ob ich nur an mich denken würde, nur eigentlich denke ich auch oft an sie.
Und ich frage mich auch ständig: Habe ich einen Fehler gemacht? Wenn ja, welchen? Hab ich jetzt noch eine Chance?
Aber schon wieder eine Frage ohne Antworten.
>Best friends forever< sind wohl doch nicht für immer.- Es sei denn für immer hat auch ein Ende.
Trotz allem ist sie mir auch jetzt noch wichtig und ich wäre immer für sie da.
Wenigstens bleiben mir die Erinnerungen und Bilder.
Irgendwie und irgendwann muss auch ich damit klarkommen, dass Leute kommen und gehen.
http://www.youtube.com/watch?feature=endscreen&v=SeTNKH7Vvrw&NR=1 ♫
Dienstag, 12. März 2013
ewig leben
''Manchmal, wenn man Dinge einfach
betrachtet, wenn man einfach still dasitzt und die Welt existieren
lässt – dann, ich schwöre es, bleibt die Zeit manchmal für
einen winzigen Augenblick stehen und die Welt hält in ihrer Drehung
inne. Nur einen Augenblick lang. Und wenn es irgendeine
Möglichkeit gäbe, in diesem Augenblick zu leben, würde man ewig
leben.''
→ Kennt ihr diesen Augenblick?
Ihr sitzt da, beobachtet etwas und spürt in dem Moment nichts außer Glück und volle Zufriedenheit, frei von Gedanken und Problemen, ihr habt einen leeren Kopf. Die Zeit steht still und sobald man in dem Augenblick leben will, fängt die Erde sich wieder zu drehen an...
In diese Augenblicken fühle ich mich fantastisch. Selbst wenn sie nur flüchtig sind. ♥
Demenz
Ich habe vor kurzem überlegt und ein Artikel über Alzheimer (Demenz) gelesen.
Ich würde gerne etwas zu der Krankheit loswerden. Ich finde sie nämlich sehr schlimm.
Für Familienmitglieder und Beteiligte ist es oft sehr schwer mit dem Menschen umzugehen, man wird schnell ungeduldig und verliert die Nerven.
Es kommt langsam angeschlichen und man vergisst erstmal nur kleine Dinge, denkt sich "ich bin tollpatschig und vergesslich geworden", und man merkt nicht, dass es schlimmer wird bis man irgendwann nicht mal mehr weiß, dass man vergesslich ist.
Von Tag zu Tag vergisst man mehr. Am Ende vergisst man selbst das Leben, das man gelebt hat! Man verwechselt Leute und gibt ihnen Namen von Menschen, die vielleicht gar nicht mehr leben. Die Betroffenen sind verwirrt und machen Dinge, die sie vorher nie gemacht hätten.
Und als ich überlegt habe, stieß ich auf die Frage:
Wozu hat man das Leben überhaupt gelebt, wenn am Ende nichts mehr davon übrig ist, wenn man keine Erinnerungen mehr hat?
Und ich war erst mal geschockt, wie ich auf diese Frage kam, habe aber weiter gegrübbelt, um irgendwelche Antworten zu finden.
(Ihr könnt Meinungen loswerden und mir sie entweder schreiben oder hier drunter kommentieren. Vielleicht seid ihr ja noch auf Antworten gekommen).
Natürlich ist es hart, wenn ein Familienmitglied betroffen ist mit den man sein ganzes Leben verbracht hat, schöne Erinnerungen hat und er sich nicht mal mehr an deinen Namen erinnern kann oder nicht weiß, wer genau du bist. Man selbst wird traurig und weiß nicht was man machen soll (ich würde diese Person trotzdem weiterhin besuchen und versuchen mit ihm seine letzten Jahre so gut wie möglich zu leben und gestalten. Auch wenn ihr vielleicht einen Menschen in der Familie habt, der Demenz hat, kümmert euch um ihn, denn er kann nichts dafür; er hat es verdient, auch wenn er es täglich vergessen wird).
Anfangs ist es nicht leicht und vielleicht wird es auch nicht mehr leichter, aber ihr werdet trotzdem irgendwann davon profitieren und es macht einen bestimmt stärker.
Zu der Frage, die ich mir gestellt habe...
ich finde jedes Leben lohnt sich und man muss es einfach gelebt, Sachen gemacht und Träume erfüllt haben. Man weiß nie, was in der Zukunft passiert und was auf einen zukommt. Jeder kann an Alzheimer erkranken und 30 oder 40 Jahre vorher weiß man es nicht, also sollte man es genießen, tun und lassen, was man will, und sich nicht den Kopf darüber zerbrechen. Wenn es soweit ist, dann ist es so, aber du kannst zufrieden sein (auch wenn man erkrankt ist) und sagen ''Ich hatte ein total glückliches und gutes Leben''... selbst wenn man sich nicht daran erinnert...
Ich würde gerne etwas zu der Krankheit loswerden. Ich finde sie nämlich sehr schlimm.
Für Familienmitglieder und Beteiligte ist es oft sehr schwer mit dem Menschen umzugehen, man wird schnell ungeduldig und verliert die Nerven.
Es kommt langsam angeschlichen und man vergisst erstmal nur kleine Dinge, denkt sich "ich bin tollpatschig und vergesslich geworden", und man merkt nicht, dass es schlimmer wird bis man irgendwann nicht mal mehr weiß, dass man vergesslich ist.
Von Tag zu Tag vergisst man mehr. Am Ende vergisst man selbst das Leben, das man gelebt hat! Man verwechselt Leute und gibt ihnen Namen von Menschen, die vielleicht gar nicht mehr leben. Die Betroffenen sind verwirrt und machen Dinge, die sie vorher nie gemacht hätten.
Und als ich überlegt habe, stieß ich auf die Frage:
Wozu hat man das Leben überhaupt gelebt, wenn am Ende nichts mehr davon übrig ist, wenn man keine Erinnerungen mehr hat?
Und ich war erst mal geschockt, wie ich auf diese Frage kam, habe aber weiter gegrübbelt, um irgendwelche Antworten zu finden.
(Ihr könnt Meinungen loswerden und mir sie entweder schreiben oder hier drunter kommentieren. Vielleicht seid ihr ja noch auf Antworten gekommen).
Natürlich ist es hart, wenn ein Familienmitglied betroffen ist mit den man sein ganzes Leben verbracht hat, schöne Erinnerungen hat und er sich nicht mal mehr an deinen Namen erinnern kann oder nicht weiß, wer genau du bist. Man selbst wird traurig und weiß nicht was man machen soll (ich würde diese Person trotzdem weiterhin besuchen und versuchen mit ihm seine letzten Jahre so gut wie möglich zu leben und gestalten. Auch wenn ihr vielleicht einen Menschen in der Familie habt, der Demenz hat, kümmert euch um ihn, denn er kann nichts dafür; er hat es verdient, auch wenn er es täglich vergessen wird).
Anfangs ist es nicht leicht und vielleicht wird es auch nicht mehr leichter, aber ihr werdet trotzdem irgendwann davon profitieren und es macht einen bestimmt stärker.
Zu der Frage, die ich mir gestellt habe...
ich finde jedes Leben lohnt sich und man muss es einfach gelebt, Sachen gemacht und Träume erfüllt haben. Man weiß nie, was in der Zukunft passiert und was auf einen zukommt. Jeder kann an Alzheimer erkranken und 30 oder 40 Jahre vorher weiß man es nicht, also sollte man es genießen, tun und lassen, was man will, und sich nicht den Kopf darüber zerbrechen. Wenn es soweit ist, dann ist es so, aber du kannst zufrieden sein (auch wenn man erkrankt ist) und sagen ''Ich hatte ein total glückliches und gutes Leben''... selbst wenn man sich nicht daran erinnert...
Montag, 11. März 2013
"Eure Vernunft und
eure Leidenschaft sind das Ruder und die Segel eurer seefahrenden
Seele. Wenn Segel oder Ruder brechen, kann sie nur noch schlingern
und treiben oder auf hoher See festgehalten werden. Denn die Vernunft
ist, wenn sie allein waltet, eine einengende Kraft und unbewacht ist
die Leidenschaft eine Flamme, die bis zu ihrer Selbstzerstörung
brennt."
[Khalil Gibran]
6 Milliarden
„At this moment there are 6.470.818.671 people in the world. Some are running scared. Some are coming home. Some tell lies to make it through the day. Others are just now facing the truth. Some are evil men at war with good and some are good struggling with evil. Six billion people in the world - six billion souls. And sometimes all you need is one.“
übersetzt: In diesem
Augenblick leben 6.470.818.671 Menschen auf der Welt. Manche haben
Angst und laufen weg. Manche kommen nach Hause. Manche lügen, um den
Tag zu überstehen. Andere sehen der Wahrheit ins Auge. Manche sind
böse im Krieg mit dem Guten. Und manche sind gut und kämpfen mit
dem Bösen. 6 Milliarden Menschen auf der Welt. 6 Milliarden Seelen.
Und manchmal braucht man nur eine Einzige.
Sonntag, 10. März 2013
amor deliria nervosa
Ich bin gerade dabei das Buch ''delirium'' zu lesen. Deshalb auch
die Zitate aus dem Buch. Es ist von Lauren Oliver und ich würde es
euch empfehlen, wenn ihr gerne Sci-Fi liest.
Während ich lese, kann ich mir alles gut vorstellen. Zum Beispiel wie sich zwei Menschen angucken, wie sie ins Meer gehen, die Landschaft aussieht und die Orte, an denen die Erzählung statt findet, die Menschen und deren Charakter. Naja... die Situation, die darin vorkommt, ist vielleicht nicht so realistisch, denn da wurde ein Heilmittel erfunden, um gegen eine Krankheit - die Liebe - immun und geheilt zu sein.
Ich finde gegen Liebe kann man nichts tun und es ist ein schönes Gefühl, dass, glaube ich, niemand loswerden will. Man trifft einen Menschen, kommt mit ihm ins Gespräch, sieht ihn öfters und schon kann man sich verlieben, weil man ihn schön findet, er sympathisch, humorvoll oder freundlich ist. Man fühlt sich glücklich und gewärmt neben ihm. Man wird wahnsinnig, wenn er lächelt. Man will immer in seiner Nähe sein, sich frei und nicht unsicher fühlen. Einfach Schmetterlinge im Bauch haben. Dieses färbt auch auf jemanden ab.
Im Buch ist es so: wenn man die Heilung hinter sich hat, dann heiratet man nach dem College-Abschluss mit einem Jungen, den man sich von vier aussuchen durfte, die man aber auch nicht unbedingt alle kennt, man vergisst die Vergangenheit und schläft traumlos.
Ein Jungen, den man kennt und lieben gelernt hat ist eine Sache, aber sich einen von vier aussuchen zu sollen und den zu heiraten ohne wirklich etwas für ihn zu fühlen, würde ich bereuen. Auch könnte ich mir das gar nicht vorstellen keine Träume mehr zu haben. In der Nacht nicht und auch im Leben nicht. Keine Ziele haben, das wäre für mich ein langweiliges Leben. Selbst wenn man die Ziele nicht erreichen kann, ist es schön welche zu haben. Träumen vom Haus am Meer, Urlaub in den schönsten Orten, Weltreisen. Die Vergangenheit würde ich auch nie, nie, niemals vergessen wollen. Klar geht es mir manchmal so, dass ich die Zeit gern zurückdrehen würde, um einige Momente nochmal zu erleben oder besser zu machen, mich mehr um bestimmte Leute zu kümmern, aber nach einer ''Heilung'' alles vergessen zu lassen, wäre feige. Den es gibt auch Zeiten in denen es nicht so leicht war und die einfach auszulöschen, weil sie zu schwer waren??? Dann muss man die Zeit vor der Heilung auch gar nicht ernst genommen haben, wenn die Erinnerungen von einem Tag auf den anderen verschwunden sind.
Gut, das zu diesem Teil des Buches. Ich werde aber noch ein paar tolle Zitate aus dem Buch nehmen, denn die gehören schon noch zu unserem Leben und entsprechen, meiner Meinung nach, der Wahrheit.
Während ich lese, kann ich mir alles gut vorstellen. Zum Beispiel wie sich zwei Menschen angucken, wie sie ins Meer gehen, die Landschaft aussieht und die Orte, an denen die Erzählung statt findet, die Menschen und deren Charakter. Naja... die Situation, die darin vorkommt, ist vielleicht nicht so realistisch, denn da wurde ein Heilmittel erfunden, um gegen eine Krankheit - die Liebe - immun und geheilt zu sein.
Ich finde gegen Liebe kann man nichts tun und es ist ein schönes Gefühl, dass, glaube ich, niemand loswerden will. Man trifft einen Menschen, kommt mit ihm ins Gespräch, sieht ihn öfters und schon kann man sich verlieben, weil man ihn schön findet, er sympathisch, humorvoll oder freundlich ist. Man fühlt sich glücklich und gewärmt neben ihm. Man wird wahnsinnig, wenn er lächelt. Man will immer in seiner Nähe sein, sich frei und nicht unsicher fühlen. Einfach Schmetterlinge im Bauch haben. Dieses färbt auch auf jemanden ab.
Im Buch ist es so: wenn man die Heilung hinter sich hat, dann heiratet man nach dem College-Abschluss mit einem Jungen, den man sich von vier aussuchen durfte, die man aber auch nicht unbedingt alle kennt, man vergisst die Vergangenheit und schläft traumlos.
Ein Jungen, den man kennt und lieben gelernt hat ist eine Sache, aber sich einen von vier aussuchen zu sollen und den zu heiraten ohne wirklich etwas für ihn zu fühlen, würde ich bereuen. Auch könnte ich mir das gar nicht vorstellen keine Träume mehr zu haben. In der Nacht nicht und auch im Leben nicht. Keine Ziele haben, das wäre für mich ein langweiliges Leben. Selbst wenn man die Ziele nicht erreichen kann, ist es schön welche zu haben. Träumen vom Haus am Meer, Urlaub in den schönsten Orten, Weltreisen. Die Vergangenheit würde ich auch nie, nie, niemals vergessen wollen. Klar geht es mir manchmal so, dass ich die Zeit gern zurückdrehen würde, um einige Momente nochmal zu erleben oder besser zu machen, mich mehr um bestimmte Leute zu kümmern, aber nach einer ''Heilung'' alles vergessen zu lassen, wäre feige. Den es gibt auch Zeiten in denen es nicht so leicht war und die einfach auszulöschen, weil sie zu schwer waren??? Dann muss man die Zeit vor der Heilung auch gar nicht ernst genommen haben, wenn die Erinnerungen von einem Tag auf den anderen verschwunden sind.
Gut, das zu diesem Teil des Buches. Ich werde aber noch ein paar tolle Zitate aus dem Buch nehmen, denn die gehören schon noch zu unserem Leben und entsprechen, meiner Meinung nach, der Wahrheit.
Samstag, 9. März 2013
Das Kleine
"Die meisten Dinge, sogar die größten
Bewegungen auf der Erde, beginnen mit etwas Kleinem. Ein Erdbeben,
das eine ganze Stadt zerstört, beginnt vielleicht mit einer leichten
Erschütterung, einem Zittern, kaum wahrnehmbar. Musik beginnt mit
einer Schwingung. Die Flut beginnt mit einem fingerbreiten Rinnsal.
Und Gott schuf das Universum aus einem
Atom, das nicht größer war als ein Gedanke." [aus >>delirium<< von Lauren Oliver]
Dieses fand ich als Zitat ganz gut, denn wenn man überlegt, beginnt wirklich alles mit kleinen Sachen. Das Leben, Erlebnisse, selbst Freundschaft.
Vor ein paar Jahren kannte ich nämlich einen Menschen, aber er war eben nur ein Mensch von vielen. Für mich nichts Besonderes. Manchmal kam er und sprach mich an, dann habe ich ihn angesprochen. Ebenso noch nichts Besonderes.
Aber nach einer Zeit kam er öfters, weil er mich gesehen hat und ich meiste Zeit allein war, nicht gerade die glücklichste Zeit hatte (ich brauchte manchmal einfach meine Ruhe).
Der Mensch versuchte irgendwie an mich ran zukommen, mich zum Sprechen zu bringen und er erzählte mir von sich. Das fand ich so faszinierend an dem Menschen. Er vertraute mir, obwohl er mich nicht kannte.
Wir kamen uns einfach näher. Vom kleinen, ''nichts Besonderem'' entwickelte es sich langsam zu einer Freundschaft, die noch jetzt hält und ich hoffe sie wird auch noch anhalten und wir erleben noch eine Menge zusammen.
Das Leben beginnt klein, weil man nicht mal auf der Welt ist und sein Leben noch nicht begonnen hat, aber irgendwie existiert.
Auch Urlaub fängt an indem man alles plant, organisiert und Vorfreude hat, aber das Schönste und Größte sind doch die Erlebnisse, wenn man sie auslebt.
Überleg und schau, ob in deinem Leben in Moment auch noch etwas schleicht, was mal zu etwas Großem werden kann oder geworden ist. !?
Aufjedenfall wünsche ich euch so etwas!
Freitag, 8. März 2013
Hey,
anfangs möchte ich erstmal etwas dazu
sagen, warum ich mir den Blog machte und was ich versuchen will. Ihr solltet wissen, ich bin eine
Tagträumerin und denke über einige Sachen zu viel nach.
Ich werde meine ''Texte'' deshalb
''meine Gedanken'' nennen, auch wenn es manchmal merkwürdig klingen
wird.
Ich möchte einfach nur Gedanken, die
mir im Laufe des Tages kommen, festhalten und einige auch
veröffentlichen. Ich versuche mindestens ein Text pro Woche rein
zustellen. Manchmal könnten mehrere kommen, an anderen Wochen wieder
könnte es ganz ausfallen.
Ich werde ebenfalls auch mal etwas über
Religionen, Glauben, Freundschaft, Familie, Menschen, Helden, Tiere,
Natur – einfach über die Welt - schreiben und es wird auf
jedenfall noch mehr kommen.
Ab und zu werde ich auch kurz etwas
zu/über mir/mich sagen oder wann der nächste Gedanke kommt, um was es
gehen wird etc.
Sagen, wer genau ich bin, werde ich
nicht aber ihr werdet mich bestimmt kennenlernen, während ich
schreibe.
Ihr werdet viele Zitate lesen können
mit Kommentaren oder Meinungen von mir, Menschen kennenlernen, die
vielleicht nie so berühmt waren, Zeichnungen sehen.
Ich hoffe, euch werden meine Gedanken gefallen und ich würde mich über eure Kommentare sehr freuen.
Ich hoffe, euch werden meine Gedanken gefallen und ich würde mich über eure Kommentare sehr freuen.
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